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Krähenkönig (das Lied)

Am Hügel steht er stolz und schwer

Mit stechend Augen rot

Sein Leib ein schwarzes Krähenmeer

Sein Atem stinkt nach Tod


Der König ist sich selbst sein Heer

Und du in größter Not

Denn alle Krähen hungern sehr

Nach deinem Fleisch und Blut


Der König schickt die Heere aus

Mit Klauen, Schnäbeln scharf

Der Schwarm fliegt aus ihm selbst hinaus

Und färbt den Himmel schwarz


.

Hundert Krähen jagen dich

Denn köstlich ist dein Fleisch

Darum renn und zögre nicht

Sie singen mit Gekreisch:


„Es fliegt das Krähenheer,

Die Federn schwarz wie Teer,

Die Augen rot wie Glut,

Und durstig auf dein Blut!


Es fliegt das Krähenheer

Und unser König der,

Der alle Krähen eint,

Als schwarzer Schwarm erscheint!“

.


Jetzt lauf so schnell du laufen kannst

Verlasse diesen Ort

Der König schmeckt sie, deine Angst

Die Krähen krächzen Mord


Mit weiten Schritten übers Feld

Bist panisch auf der Flucht

Doch da ein Stein im Graß dich hält

Stößt gegen ihn mit Wucht


Du stolperst, stürzt und fällst sodann

Der König holt dich ein

Niemand dich mehr retten kann

Und Niemand hört dich schrein


.

Hundert Krähen laben sich

So köstlich ist dein Fleisch

streiten um die Leber sich

Und singen mit Gekreisch:


„Es fliegt das Krähenheer,

Die Federn schwarz wie Teer,

Die Augen rot wie Glut,

Berauscht von deinem Blut!


Es fliegt das Krähenheer

Und unser König der,

Der alle Krähen eint,

Als schwarzer Schwarm erscheint!


Und noch vorm Morgenrot

Am Tag nach deinem Tod

Wirst du neu auferstehn

Durch Krähenaugen sehn!“

16.5.16 00:50


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schwarze Schule

In einer fernen Dimension
Die schwarze Schule lauert
Der Eintritt war des Narren Lohn
Der jetzt im dunklen kauert

Vollzogen ist das Ritual
Verfehlt des Zaubers Sinn
Doch das was war ist jetzt egal
Denn dies ist der Beginn

Der Anfang eines finstern Fluchs
Im Ort durchtränkt von Leiden
Wo stets präsent des Tods Geruch
Und Leichen Wände kleiden

Wo die Verlornen wandern Still
Von Angst und Schmerz benommen
Ein jeder hier nur fliehen will
Doch keiner kann entkommen

Denn selbst der Tod erlöst hier nicht
Von Hunger Pein und Plagen
Denn wer hier stirbt geht nicht ins Licht
Muss ewig Leid ertragen

So sucht der Narr nun hoffnungslos
Nach Wegen zu entfliehen
Doch sind die Mächte viel zu groß
Die dieses Haus durchziehen

Zuletzt des Narren Ende naht
Der Tod, er holt ihn ein
Sein Henker ist ein scharfer Draht
Und niemand hört ihn schrein

31.12.15 14:43


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